bookmark_borderOnline oral exams with calculations/drawings

Wir mussten kurzfristig eine 4-stuendige, onsite, schriftliche Pruefung in Mikro auf eine 20-minuetige, muendliche Pruefung in Zoom umstellen. Um den Inhalt (nicht Umfang) der Pruefung gleich zu halten, mussten die Studenten in der muendlichen Pruefung rechnen. Wie man das alles ueber Zoom hinbekommt (also wie koennen die Studenten in Zoom zeigen was sie rechnen – auch wenn sie kein Tablett haben) kann man in diesem Guide nachlesen:

https://www.dropbox.com/s/bhemz7fp7bjv2l9/HintsOralOnlineExamWithFormulasDrawings.docx?dl=0

Julia Nafziger

bookmark_borderDauerhafte Kleingruppen

Viele Studis klagen über Vereinsamung im Studium. Und nur wenige werden sich während einer digitalen Vorlesung denken, dass sie einmal wild andere Menschen anschreiben sollten. Um diese Hemmschwelle zu senken, und gleichzeitig den Vorlesungsstoff zu vertiefen, sind dauerhafte digitale Lerngruppen eine schöne Idee. Zu Beginn des Semesters durch Zufall, oder auch durch eigene Auswahl, gebildet, reicht meist schon die Existenz einer Gruppe für den besseren Austausch. Auch ohne verpflichtende Abgaben haben so die Studierenden Ansprechpersonen, die mit ihnen in der selben Vorlesung sitzen und mit denen sie sich für Klausuren vorbereiten können.

bookmark_borderInteraktive Online-Einführung in die Makroökonomik

Neben den vielen Klassikern die im Bachelorstudium für die Einführung in die Makroökonomik herangezogen werden, könnte sich dieses Semester auch ein Blick auf mehr Online-Resourcen lohnen. Im vergangenen Jahr wurde von Wissenschaftlern der Universität Duisburg-Essen und der Hochschule für Wirtschafts und Recht Berlin das sogenannte „MGWK-Projekt“ veröffentlicht. Im Online-Buch finden sich neben einem umfassenden Einstieg in die Makroökonomik viele interaktive Elemente, die die verbreiteten Einstiegsmodelle illustrieren. Weiterhin hat sich das Projekt zum Ziel gesetzt, im Sinne einer pluralen Ökonomik auch post-keynesianische Ansätze verstärkt dazustellen. Das Buch kann zum einen kostenlos als Lehrbuch verwendet werden, andererseits sind aber sicherlich auch Einzelelemente zur Bereicherung der eigenen Veranstaltung spannend, wie die interaktiven Modelle.

Das MGWK-Projekt

Alexander Busch
alexander(punkt)busch(at)stud(punkt)uni-heidelberg(punkt)de

bookmark_borderEin wenig Abwechslung

Es ist verlockend, und vermutlich auch am einfachsten, das alte Muster der Vorlesungen 1:1 auf die Online-Lehre zu übertragen. Die Vorlesung als 90-minütiges Video hochgeladen, wöchentlich ein Aufgabenblatt und natürlich das Tutorium.

Gerade der erste Teil, die klassische Vorlesung, lässt sich aber deutlich vielfältiger gestalten: Warum nicht die 90 Minuten Vorlesungsvideo ersetzen durch einen Verweis auf ein passendes 15-minütiges Youtube-Video, 1-2 zu lesende Paper, die Teilnahme an einem kleinen Experiment und 1-2 20-minütige Videos aus Eigenproduktion?

Klar, Grundlagen die sich streng an einem Lehrbuch orientieren kann man so eher nicht vermitteln. Aber eine Vertiefungsvorlesung schon eher! Mehr Abwechslung und Nähe zum akademischen Diskurs durch verpflichtende Lektüre von Papern können Veranstaltungen deutlich interessanter machen. Gerade im verschulten wirtschaftswissenschaftlichen Studium kommt die Lektüre von Primärliteratur ja leider oft etwas zu kurz. Und es muss ja auch nicht jede Woche so gestaltet sein, aber hin und wieder ein wenig Abwechslung kann ja kaum schaden.

Alexander Busch
alexander(punkt)busch(at)stud(punkt)uni-heidelberg(punkt)de

bookmark_borderMateralien für Marktexperimente – econclassexperiments.com

Auf econclassexperiments.com stellen Ted Bergstrom, Marcus Giamattei, Humberto Llavador und John H. Miller ein Webbook für Marktexperimente bereit. Dieses beinhaltet Vorbereitungsmaterial für Studierende, Übungen und Diskussionen sowie Dozierendenmaterial. Die Durchführung der Marktexperimente erfolgt über classEx (www.classEx.de). Das Webbook basiert auf dem erfolgreichen (aber nicht mehr aufgelegten) Buch von Bergstrom und Miller und wurde für die Anwendung in der Onlinelehre erweitert. Alle Materialen sind frei verfügbar unter einer Creative Commons Lizenz.

bookmark_borderclassEx – Interaktive Experimente online und im Hörsaal

classEx ist eine Plattform zur Durchführung interaktiver Experimente online wie auch im Hörsaal. Online erhalten die Teilnehmer einen Link zum Login und nehmen dann am Experiment teil. Die Auswertung erscheint dann direkt am Dozierendenbildschirm. Es steht eine Vielzahl an vorhandenen Experimenten und Umfragen zur Verfügung, aber es können auch eigene Experimente erstellt werden. Dozierende benötigen lediglich einen Login, den Sie unter classEx.de erhalten. Gerade auch im Distanzunterricht ermöglichen die Experimente und Umfragen die Aktivierung der gesamten Gruppe, da jeder Lernende eine aktive Entscheidung treffen muss.

Website classEx

bookmark_borderParallel online und onsite unterrichten mit iPad als virtueller Tafel

Ich habe eine kurze Anleitung, wie man mit zoom/teams parallel online und onsite unterrichten kann und dabei das iPad als virtuelle Tafel nutzen kann. Einige Kollegen haben mich aufgefordert, diese Beschreibung hier zu teilen. Ich habe sie in Englisch formuliert:

https://sites.google.com/site/alexanderkkoch/how-to-onlineoffsite-teaching

Alexander Koch

bookmark_borderBreakout-Rooms

Meine Beobachtung ist immer wieder, dass Studierende in „größeren“ (schon bei 15 Personen) Gruppen nicht an der Diskussion teilnehmen, aber in Breakout-Rooms sofort und angeregt diskutieren. Ich nutze das für Diskussionen, und lasse dann immer die Gruppen kurz referieren (1-2 Minuten), so dass alle wieder auf dem gleichen Stand sind.

Christiane Schwieren

bookmark_borderMüssen Videos denn immer verfügbar sein?

Als großer Vorteil der Online-Lehre wird gewertet, dass mit Vorlesungsvideos ein ganzes Semester jederzeit abrufbar ist. Aber ist das immer ein Vorteil? Oder animiert das nicht geradezu zum Aufschieben und Boulemielernen in der Klausurwoche? Um eine aktive und zeitige Beschäftigung mit dem Vorlesungsstoff zu motivieren, werden wir deshalb im kommenden Semester den Versuch starten, die Vorlesungsvideos jeweils nach zwei Wochen wieder zu löschen. Ansonsten werden wir, wie auch zu analogen Zeiten, Foliensätze und Lektüre dauerhaft hochladen.

Alexander Busch, alexander(punkt)busch(at)stud.uni-heidelberg(punkt)de

bookmark_borderOnline-Ressourcen vom CORE Projekt

Das open-access Programm CORE Project bietet auf der offiziellen Website einige kostenlose Lehrinhalte an. Neben dem ebenfalls kostenlosen Buch finden sich auf der Website beispielsweise mit dem Inhalt verknüpfte Youtube-Videos. Für die Einführung in die VWL findet sich hier sicherlich einige Inspiration!

Weiterleitung zur Website von core-econ

Alexander Busch, alexander(punkt)busch(at)stud.uni-heidelberg(punkt)de

bookmark_borderAbstimmungstools

Es gibt zwei Tools auf unserer ILIAS-Plattform, die ich intensiv benutze: Das TRAQ-Tool und das Quiz-Tool. Vermutlich gibt es ganz ähnliche Tools auch anderswo.

„TRAQ“ steht für Top Rated Questions. Studierende können hier öffentlich ihre Fragen posten oder bereits von anderen gepostete Fragen mit einem Sternchen versehen. Das Sternchen sagt: Diese Frage habe ich auch. Ich sortiere dann immer die Fragen nach Anzahl der vergebenen Sternchen und gehe die Fragen in der Live-Veranstaltung durch.

Das Quiz-Tool erlaubt es, einfache Wissens- oder Verständnisabfragen durchzuführen (Multiple-Choice-, aber auch numerische oder sogar Text-Antworten auf die gestellten Fragen sind möglich). Das kann man live in der Vorlesung machen, aber ich benutze es am liebsten als Angebot zwischen den Live-Treffen. In der Veranstaltung gehe ich dann die Quiz-Fragen und die Verteilungen der abgegebenen Antworten mit den Studierenden durch. Besonders lustig (und interaktiv!) wird es immer dann, wenn das Histogramm der Antworten offenbart, dass sich viele Teilnehmer uneinig sind, was die richtige Antwort ist.

Henrik Orzen

bookmark_borderKollaborationshilfen

Sehr nützlich für kleine Veranstaltungen oder Arbeit in Gruppen fand ich – neben den mittlerweile wohl nicht mehr unbekannten break-out-rooms – Kollaborationstools, wie sie in Unternehmen benutzt werden, z.B. conceptboard (das ist kommerziell, aber in D basiert). Hiermit können mehrere Personen gleichzeitig an z.B. einer Präsentation arbeiten, und es fühlt sich ziemlich wie Zusammenarbeit an.

Christiane Schwieren

bookmark_border„Ditale Lehre“ gegen digitale Leere

In Zusammenarbeit mit dem Verein für Socialpolitik und dem Lehrstuhl Organizational Behavior (Prof. Dr. Christiane Schwieren) des Alfred-Weber-Instituts Heidelberg wurde diese Website erstellt, um den Austausch zum Digitalsemester 2020 / 2021 zu erleichtern.

Alexander Busch, alexander(punkt)busch(at)stud.uni-heidelberg(punkt)de

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