bookmark_borderTeaching Economics with Interactive Browser-Based Models

Bei der Einführung in makroökonomische Grundlagenmodelle haben Studierende oftmals Schwierigkeiten, die theoretischen und formalen Konzepte intuitiv zu erfassen. Interaktive und Browser-gestützte Ressourcen können hier einen wichtigen Beitrag zur intuitiven Vermittlung der Inhalte leisten. Dazu stellt der Lehrstuhl für Makroökonomik an der TU-Berlin einige Simulationsmodelle bereit, die bereits erfolgreich in der (Online-)Lehre eingesetzt werden (IS-LM, AD-AS und Solow Modell):

https://www.macroeconomics.tu-berlin.de/menue/tools_for_online_teaching/

Hiermit können die Studierenden die Modelldynamiken spielerisch studieren und kontrafaktische Szenarien simulieren. Die formalen sowie grafischen Auswertungen geben den Studierenden ein direktes verzögerungsfreies Feedback des Modells auf die von ihnen vorgenommenen Parameteränderungen. Eine kurze Beschreibung zur Anwendung der Tools am Beispiel des IS-LM Modells sowie weiterführende Informationen finden sich in dem dazugehörigen Paper:

https://arxiv.org/abs/2008.02581v1

Für die Umsetzung wird die Programmiersprache Python sowie die Visualisierungs-library Bokeh verwendet. Der Code ist öffentlich zugänglich und kann als Startpunkt für eigene Projekte in der Lehre verwendet werden:

https://gitlab.tubit.tu-berlin.de/chair-of-macroeconomics/IS-LM

Rouven Geismar r.geismar(at)tu-berlin(punkt)de

bookmark_borderInteraktive Online-Einführung in die Makroökonomik

Neben den vielen Klassikern die im Bachelorstudium für die Einführung in die Makroökonomik herangezogen werden, könnte sich dieses Semester auch ein Blick auf mehr Online-Resourcen lohnen. Im vergangenen Jahr wurde von Wissenschaftlern der Universität Duisburg-Essen und der Hochschule für Wirtschafts und Recht Berlin das sogenannte „MGWK-Projekt“ veröffentlicht. Im Online-Buch finden sich neben einem umfassenden Einstieg in die Makroökonomik viele interaktive Elemente, die die verbreiteten Einstiegsmodelle illustrieren. Weiterhin hat sich das Projekt zum Ziel gesetzt, im Sinne einer pluralen Ökonomik auch post-keynesianische Ansätze verstärkt dazustellen. Das Buch kann zum einen kostenlos als Lehrbuch verwendet werden, andererseits sind aber sicherlich auch Einzelelemente zur Bereicherung der eigenen Veranstaltung spannend, wie die interaktiven Modelle.

Das MGWK-Projekt

Alexander Busch
alexander(punkt)busch(at)stud(punkt)uni-heidelberg(punkt)de

bookmark_borderclassEx – Interaktive Experimente online und im Hörsaal

classEx ist eine Plattform zur Durchführung interaktiver Experimente online wie auch im Hörsaal. Online erhalten die Teilnehmer einen Link zum Login und nehmen dann am Experiment teil. Die Auswertung erscheint dann direkt am Dozierendenbildschirm. Es steht eine Vielzahl an vorhandenen Experimenten und Umfragen zur Verfügung, aber es können auch eigene Experimente erstellt werden. Dozierende benötigen lediglich einen Login, den Sie unter classEx.de erhalten. Gerade auch im Distanzunterricht ermöglichen die Experimente und Umfragen die Aktivierung der gesamten Gruppe, da jeder Lernende eine aktive Entscheidung treffen muss.

Website classEx

bookmark_borderParallel online und onsite unterrichten mit iPad als virtueller Tafel

Ich habe eine kurze Anleitung, wie man mit zoom/teams parallel online und onsite unterrichten kann und dabei das iPad als virtuelle Tafel nutzen kann. Einige Kollegen haben mich aufgefordert, diese Beschreibung hier zu teilen. Ich habe sie in Englisch formuliert:

https://sites.google.com/site/alexanderkkoch/how-to-onlineoffsite-teaching

Alexander Koch

bookmark_borderAbstimmungstools

Es gibt zwei Tools auf unserer ILIAS-Plattform, die ich intensiv benutze: Das TRAQ-Tool und das Quiz-Tool. Vermutlich gibt es ganz ähnliche Tools auch anderswo.

„TRAQ“ steht für Top Rated Questions. Studierende können hier öffentlich ihre Fragen posten oder bereits von anderen gepostete Fragen mit einem Sternchen versehen. Das Sternchen sagt: Diese Frage habe ich auch. Ich sortiere dann immer die Fragen nach Anzahl der vergebenen Sternchen und gehe die Fragen in der Live-Veranstaltung durch.

Das Quiz-Tool erlaubt es, einfache Wissens- oder Verständnisabfragen durchzuführen (Multiple-Choice-, aber auch numerische oder sogar Text-Antworten auf die gestellten Fragen sind möglich). Das kann man live in der Vorlesung machen, aber ich benutze es am liebsten als Angebot zwischen den Live-Treffen. In der Veranstaltung gehe ich dann die Quiz-Fragen und die Verteilungen der abgegebenen Antworten mit den Studierenden durch. Besonders lustig (und interaktiv!) wird es immer dann, wenn das Histogramm der Antworten offenbart, dass sich viele Teilnehmer uneinig sind, was die richtige Antwort ist.

Henrik Orzen

bookmark_borderKollaborationshilfen

Sehr nützlich für kleine Veranstaltungen oder Arbeit in Gruppen fand ich – neben den mittlerweile wohl nicht mehr unbekannten break-out-rooms – Kollaborationstools, wie sie in Unternehmen benutzt werden, z.B. conceptboard (das ist kommerziell, aber in D basiert). Hiermit können mehrere Personen gleichzeitig an z.B. einer Präsentation arbeiten, und es fühlt sich ziemlich wie Zusammenarbeit an.

Christiane Schwieren

Datenschutz | Impressum
Diese Plattform dient dem Kommunikationsaustausch von Lehrenden zur digital gestützten Hochschullehre.
Es findet keine inhaltliche Überprüfung der über diese Plattformübermittelten Lehrinhalte statt.
Für Links zu externen Seiten wird keine Haftung übernommen.