bookmark_borderDauerhafte Kleingruppen

Viele Studis klagen über Vereinsamung im Studium. Und nur wenige werden sich während einer digitalen Vorlesung denken, dass sie einmal wild andere Menschen anschreiben sollten. Um diese Hemmschwelle zu senken, und gleichzeitig den Vorlesungsstoff zu vertiefen, sind dauerhafte digitale Lerngruppen eine schöne Idee. Zu Beginn des Semesters durch Zufall, oder auch durch eigene Auswahl, gebildet, reicht meist schon die Existenz einer Gruppe für den besseren Austausch. Auch ohne verpflichtende Abgaben haben so die Studierenden Ansprechpersonen, die mit ihnen in der selben Vorlesung sitzen und mit denen sie sich für Klausuren vorbereiten können.

bookmark_borderEin wenig Abwechslung

Es ist verlockend, und vermutlich auch am einfachsten, das alte Muster der Vorlesungen 1:1 auf die Online-Lehre zu übertragen. Die Vorlesung als 90-minütiges Video hochgeladen, wöchentlich ein Aufgabenblatt und natürlich das Tutorium.

Gerade der erste Teil, die klassische Vorlesung, lässt sich aber deutlich vielfältiger gestalten: Warum nicht die 90 Minuten Vorlesungsvideo ersetzen durch einen Verweis auf ein passendes 15-minütiges Youtube-Video, 1-2 zu lesende Paper, die Teilnahme an einem kleinen Experiment und 1-2 20-minütige Videos aus Eigenproduktion?

Klar, Grundlagen die sich streng an einem Lehrbuch orientieren kann man so eher nicht vermitteln. Aber eine Vertiefungsvorlesung schon eher! Mehr Abwechslung und Nähe zum akademischen Diskurs durch verpflichtende Lektüre von Papern können Veranstaltungen deutlich interessanter machen. Gerade im verschulten wirtschaftswissenschaftlichen Studium kommt die Lektüre von Primärliteratur ja leider oft etwas zu kurz. Und es muss ja auch nicht jede Woche so gestaltet sein, aber hin und wieder ein wenig Abwechslung kann ja kaum schaden.

Alexander Busch
alexander(punkt)busch(at)stud(punkt)uni-heidelberg(punkt)de

bookmark_borderParallel online und onsite unterrichten mit iPad als virtueller Tafel

Ich habe eine kurze Anleitung, wie man mit zoom/teams parallel online und onsite unterrichten kann und dabei das iPad als virtuelle Tafel nutzen kann. Einige Kollegen haben mich aufgefordert, diese Beschreibung hier zu teilen. Ich habe sie in Englisch formuliert:

https://sites.google.com/site/alexanderkkoch/how-to-onlineoffsite-teaching

Alexander Koch

bookmark_borderBreakout-Rooms

Meine Beobachtung ist immer wieder, dass Studierende in „größeren“ (schon bei 15 Personen) Gruppen nicht an der Diskussion teilnehmen, aber in Breakout-Rooms sofort und angeregt diskutieren. Ich nutze das für Diskussionen, und lasse dann immer die Gruppen kurz referieren (1-2 Minuten), so dass alle wieder auf dem gleichen Stand sind.

Christiane Schwieren

bookmark_borderMüssen Videos denn immer verfügbar sein?

Als großer Vorteil der Online-Lehre wird gewertet, dass mit Vorlesungsvideos ein ganzes Semester jederzeit abrufbar ist. Aber ist das immer ein Vorteil? Oder animiert das nicht geradezu zum Aufschieben und Boulemielernen in der Klausurwoche? Um eine aktive und zeitige Beschäftigung mit dem Vorlesungsstoff zu motivieren, werden wir deshalb im kommenden Semester den Versuch starten, die Vorlesungsvideos jeweils nach zwei Wochen wieder zu löschen. Ansonsten werden wir, wie auch zu analogen Zeiten, Foliensätze und Lektüre dauerhaft hochladen.

Alexander Busch, alexander(punkt)busch(at)stud.uni-heidelberg(punkt)de

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